SVMA - SV Naundorf

Der pure Wahnsinn am ersten Spieltag in Ablaß. In einer Schlussphase, welche ihresgleichen sucht, erkämpft sich der SV Naundorf einen Punkt im Obstland. Aber der Reihe nach.

Ausgehend von der letzten Saison war die Rollenverteilung sicher eindeutig. Der Vorjahresvierte als Gastgeber sicher favorisiert. Schaut man jedoch etwas genauer hin, waren Personalsorgen noch leicht untertrieben. Mit Alexander Herzig, dem ehemaligen Trainer und Jan Greschner, dem langjährigen Hüter des SV Mügeln-Ablaß, bildeten zwei bekannte Gesichter die Mittelfeldzentrale, welche ihre aktive Karriere jedoch bereits beendet haben. Vorab, beide haben ein durchaus gelungenes Spiel gezeigt. Die erste Hälfte ist recht schnell erzählt, war es doch mehr ein Box-to-Box Spiel, mit nur einer echten Torraumszene. Die einzig nennenswerte Chance versemmelt dabei Dechert nach Traumpass von Herzig. Dennoch gute Laune in der SVMA Kabine zum Pausentee, ist man mit der neuformierten Truppe noch ohne Gegentor.

Die zweite Hälfte war dann an Spektakel nicht zu überbieten! Naundorf startet besser und kommt zu ersten klaren Chancen. Der SVMA mit Glück als einmal der Querbalken rettet und ein anderes Mal Schütze im Heimtor glänzend pariert. Dies wie ein Weckruf für die SVMA-Akteure. Ferschüsse konnte der SV Keeper allesamt parieren, als Naumann jedoch Schindler perfekt bedient, ist auch dieser machtlos, da der 09er cool abschließt und zur Führung trifft. Die Heimelf nun mit etwas Oberwasser, aber nicht effizient. So dauerte es bis zur 70. Spielminute, als Greschner bewies, dass er nicht nur als Torhüter taugt. Sein strammer Linksschuss wird noch leicht abgefälscht, findet aber den Weg in die Maschen und man mag glauben, der SV Mügeln-Ablaß wäre auf die Siegerstraße eingebogen, zumal der Gast dezimiert spielen musste, da ein Akteur für wiederholtes Foulspiel des Platzes verwiesen wurde. Die Freude wehrte allerdings nur kurz! Die nach Standards bekanntermaßen gefährlichen Gäste, nutzten nach Freist0ß die Schlafeinlage der 09er Defensive und kamen nicht unverdient zum Anschluss. Ärgerlich die Entstehung, da der Gastgeber direkt zuvor das vorentscheidende 3:0 fahrlässig liegen lässt. Das Spiel nun kunterbunt und von Fouls und Nickligkeiten gezeichnet. Die Heimelf völlig unnötig von der Rolle, verunsichert und ungeschickt, was sich an einem Foul an der Strafraumgrenze niederschlägt! Zur Freude der Gäste und Verwunderung des SVMA sah der Unparteiische den Regelverstoß auf der Strafraumgrenze und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Die Naundorfer nahmen das Geschenk dankend an und verwandelten zum 2:2.  Damit war aber längst nicht Schluss. Die Heimelf nochmal mit dem Mute der Verzweiflung auf dem Weg nach vorn, Flanke von rechts, ein Aufschrei und erneut Elfmeter! Diesmal korrekt, da dieser Entscheidung ein klares Handspiel zugrunde lag. Die Chance doch noch 3 Punkte im Obstland zu lassen. Robin Schindler schnappt sich die Kugel….. Anlauf…..Schuss…aber perfekt für den Hüter, halbhoch und unplatziert. Chance vertan, dachten zumindest alle, doch da ertönte erneut ein Pfiff des Referees! Regelkunde. Der Hüter hat ab dieser Saison mit einem Fuß auf der Linie zu bleiben, also, das ganze Schauspiel von vorn! Die Naundorfer verständlicherweise erbost, ließen sich zu unschönen Worten hinreißen und kassierten einen Karton nach dem anderen. Daraus resultierend ein weiterer Platzverweis. Ändertb nix. Neuer Versuch, diesmal Mayerhofer. Anlauf…Schuss…und tschüss. Der Ball klemmt heute noch im Fangnetz und es bleibt beim Remis. Unschöne Szene nach dem Abpfiff, da der Unparteiische einen weiteren Platzverweis ausstellen muss!

Fazit: Man kann nicht sagen wo man steht! Notelf, ein Spiel wie man es so noch nicht gesehen hat! Warten wir mal was der Sonntag in Zschortau bringt. Der Tabellenführer hat sich jedenfalls mit sieben Buden gegen die Krostitzer Reserve warm geschossen.

© 2009 SVMA    |     SV Mügeln Ablass Oh oh ohooo!

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