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SV Mügeln-Ablass 09 – TSV Rackwitz 4:1 [2:1]

Der Wetterbericht hatte Sonne versprochen, die hat man in Mügeln nicht gesehen, sondern frischen Seitenwind, der über das grüne Geläuf pfiff. Ebenso hat man einige Stammakteure nicht gesehen, welche dabei unterstützen, die Fahrt in den Hafen der Ehe zu erleichtern und auf diversen Junggesellenabschieden unterwegs waren. So sah man also Gesichter, die man eher selten in den grünen Trikots sieht. Steve Lippert, Patrick Schindler, Nico Schuster und Mirko Richter zogen sich die grünen Shirts an. Vielen Dank für euren Einsatz Männer.

Kommen wir zum Spiel – die Mügelner mussten ob der Personalsituation mal wieder kräftig an der Rotationstrommel rühren und so waren die beiden Sechser Richter und P. Schindler die Schaltzentrale im Spiel der Heimelf. Man wollte über sichere Ballstafetten aus der Abwehr heraus die Tore erspielen. Das gelang auch und man lief munter auf das Rackwitzer Gehäuse an. Die Gäste zwar im Tabellenkeller, aber keineswegs zu unterschätzen, bedachten sich auf lange Bälle und das Verteidigen. Nach nur fünf Minuten der erste Jubel am Mügelner Sportplatz, als der sonst so sichere Keeper der Gäste ausrutscht und so Robin Schindler das 1:0 ermöglichte, ja quasi schenkte.

Der Druck der Obstländer sollte nicht abklingen und man stürmte weiter gerade über die rechte Seite, welche von Tim Lupatsch beackert wurde, kam es immer wieder zu gefährlichen Angriffen. Einer dieser Angriffe in der 25. Minute als Lupatsch auf die Grundlinie zieht nach innen passt und Patrick Schindler findet. Sein Versuch wird noch von einem Rackwitzer Spieler abgewehrt aber der Rebound landet bei Kevin Schwager, welcher sehenswert von der Strafraumecke den Keeper der Gäste überwindet. Kurz darauf scheitert Mirko Topp mit einem Freistoß aus gut 30 Metern, welcher nur knapp übers Gehäuse segelt und auch Gregor Mayerhofer scheitert mit einer gefährlichen Freistoßflanke, die sich eher als Schuss entpuppte.

Nach dem 2:0 verloren die Hausherren ein wenig den Faden und begannen ihr Spiel unnötig über lange Bälle zu gestalten und man passte sich ein wenig dem Spiel der Gäste an. Ein langer Ball segelt über das Mittelfeld auf den Gästestürmer Haut, welche für reichlich Unordnung in der Verteidigung um Robby Golzsch sorgte. Der Stürmer zieht in die Box und Nico Schuster kann mit einer riskanten, aber erfolgreichen Grätsche so eben noch zur Ecke klären. Nur wenige Zeigerumdrehungen später folgt die gleiche Situation, dieses Mal kreuzt der Rackwitzer Spieler und Schuster bringt ihn mit einem Fußkontakt zu Fall – Elfmeter. Sebastian Haut trifft aus elf Metern in die Ecke in die auch Patitz unterwegs war, aber nichts mehr retten kann. Mit 2:1 geht es in die Halbzeit.

Mit Ben Dechert kommt in der Halbzeit der nötige frische Wind in das Spiel der Heimelf. Robin Schindler scheitert aus 25 Metern noch nach einem langen Ball nur wenige Minuten später macht es Ben Dechert besser. Er erläuft einen langen Ball aus der Verteidigung und schließt überlegt ins Eck ab und erhöht auf 3:1.

Der Trainer Peter Dechert wechselt seinen Co ein und Mirko Richter, der alte Hase holt sich auf dem Weg nach draußen seinen verdienten Applaus ab. Diesen hat er sich durch seine unermüdlichkeit und Zweikampfstärke im Mittelfeld verdient. Nur wenige Minuten nach der Einwechslung schickt Kapitän Mayerhofer mit einem sauberen Pass Tim Lupatsch die Linie herunter. Der beweist mal wieder, dass er in diesem Spiel gut aufgelegt ist und Schlampigkeiten der letzten Spiele abgelegt hat und passt den Ball mustergültig auf Ben Dechert, welcher seinen Doppelpack schnürt. Danach passiert nicht mehr viel und die Mügelner bringen einen Heimsieg nach Hause, den man zwar nicht schön erspielt hat, aber sich dennoch verdient hat. In der kommenden Woche geht es zum Kellerkind an die Mühle nach Zwochau, dort ist ein Sieg Pflicht, wenn man sich weiter oben hinter den Aufstiegskandidaten fest spielen will.

SVMA: Patitz – Schuster (ab 82. Lippert), Mayerhofer ©, Golzsch, Topp – Elsner (ab 46. Dechert), P. Schindler, Richter (ab 80. Höhnel), Lupatsch – Schwager, R. Schindler SR: Kühne

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