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SV Mügeln/Ablaß 09 (SVMA) – Dommitzscher SV Grün/Weiss 2:0 (1:0)

Nach dem Pokalaus in der Vorwoche gegen den FSV Wacker Dahlen ging es für den SVMA zurück in den Liga-Alltag. Zu Gast in Ablaß diesmal der Dommitzscher SV Grün/Weiß, mit denen man schon in der ersten Pokalrunde Bekanntschaft machte und dort zu Hause knapp mit 3:2 gewann. Die Obstländer wussten also vom Erstrundenspiel, dass ein kampfbetontes und körperliches Spiel auf Sie zukommt.

Die 09er auch von Anfang an mit mehr Ballbesitz, taten sich aber in den ersten Minuten im Spiel nach vorn extrem schwer zwingende Chancen zu erarbeiten und so lief der Ball durch die eigenen Reihen ohne wirklichen Raumgewinn zu erzielen. Erschwerend kam der tiefe Boden hinzu, welcher keinerlei direktes Flachpassspiel zuließ. Die Dommitzscher bis dahin nur am Verteidigen interessiert und erstickten jeden SVMA-Angriff im Keim, indem sie die Bälle allesamt aus der Gefahrenzone schlugen. So entwickelte sich kein ansehnliches Spiel, da sich die 09er auch der Spielweise der Gäste anpassten und ebenfalls nur mit hohen Bällen agierten.

Die gefährlichste Aktion hatte bis dahin Fischer mit einem Distanzschuss, welcher jedoch knapp am Gehäuse vorbeisegelte. Die Streit-Schützlinge auch weiterhin bemüht die Lücken in der tiefstehenden Gäste-Abwehr zu finden und Becker hatte die erste hochprozentige Chance auf dem Fuß, als Schindler im Strafraum den Ball querlegt und Becker eigentlich nur noch einschieben muss, aber am Hüter scheitert. Der SVMA auch danach gefährlich und Schindler scheitert einmal per Kopf und einmal im Eins gegen Eins am Dommitzscher Schlussmann.

Kurz vor der Pause brach dann aber der Bann und David Klingner konnte sein erstes Tor im Trikot der Männermannschaft markieren. Nach einer Hereingabe von rechts scheiterte erst Schindler noch mit seinem Abschluss am Hüter, Klingner schaltete aber am schnellsten und staubte zum 1:0 ab. Defensiv ließen die Obstländer bis dahin wenig zu, sodass Schütze im Heimtor eine ruhige erste Hälfte verbrachte.

Dennoch keine gute erste Hälfte der Obstländer und die Zweite sollte keinesfalls besser werden. Die Streit-Schützlinge ohne wirklichen Zugriff in den Zweikämpfen und auch mit keinerlei Offensivaktionen mehr. Stattdessen bekommt Dommitzsch nun Oberwasser, aber dies vor allem weil es der SVMA zulässt. So hat Dommitzsch in Folge dessen gute Einschussmöglichkeiten, welche aber für Schütze kein wirkliches Problem darstellen oder am Kasten vorbeigehen. Die Gastgeber mit einem unverständlichen Leistungsabfall und werden defensiv immer wieder mit einfachen langen Bällen überspielt. Dies ist wahrlich nicht der SVMA der in der Vorwoche gegen Wacker Dahlen so gut mitgespielt hat. Mitten in die Dommitzscher Drangphase tragen die Obstländer dann aber den ersten vernünftigen Angriff in der zweiten Halbzeit vor. Grohmann wird über links freigespielt, hat den Kopf oben und sieht Fischer im Strafraum, welcher den Ball annimmt, seinen Gegenspieler aussteigen lässt und ins lange Eck einschiebt. 2:0 für den SVMA und das Tor gibt etwas Ruhe.

Danach plätschert das Spiel vor sich her, Dommitzsch kann nicht mehr, Mügeln will nicht mehr und Becker kann dennoch kurz vor Schluss endgültig den Deckel draufmachen, jagt das Leder aber 12 Meter vorm Tor über die Querlatte. So gewinnt der SVMA am Ende mit 2:0 und bleibt hinter dem FSV Beilrode ungeschlagen Tabellenzweiter.

Ein Kampfspiel und dreckige 3 Punkte für die Obstländer, aber auch diese Spiele musst du gewinnen und eben auch für diese Spiele gibt es 3 Punkte. Dennoch gibt es bei dieser Vorstellung Redebedarf, denn da gab es schon deutlich souveränere Auftritte diese Saison und gegen andere Gegner wird so ein Auftreten bestraft. Nächste Woche gilt es dann die Konzentration wieder über 90 Minuten zu halten, wenn man bei der zweiten Vertretung von Hartenfels Torgau zu Gast ist. Anstoß ist bereits um 13:00 Uhr.


Tore: 1:0 D. Klingner (44.); 2:0 Fischer (68.)


SVMA: Schütze – Schubert, P. Klingner, Schuster, Lippert – D. Klingner (70. Shcherban), Fischer (C), Becker, Elsner – Schindler (46. Pinchuk), Grohmann (78. Topp (90. Steils))

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